Kreuz in der „Greite“ neu gestaltet

Nach zwischenzeitlicher Renovierung, durch den Rietzer Künstler Martin Juen sowie Alois Schöffthaler und Raimund Brenner, wurde im Auftrag von Bürgermeister Ing. Gerhard Krug , das sogenannte „Greite Kreuz“, in unmittelbarer Nähe des herkömmlichen Standortes wieder erstellt.

 

Der erstmaligen Errichtung besagten Kreuzes, geht mit großer Wahrscheinlichkeit die legendäre Erzählung vom „Weißen Ritter“ voraus, die bis heute, insbesondere innerhalb der Bevölkerung älterer Generationen, verankert ist.

 

Damals, es war im Mittelalter, hörte der Nachtwächter Jakob Prantl genannt der „Prantl Joggl“, während einem seiner allabendlichen Rundgänge durch das Dorf, gegen Mitternacht einen plötzlich herannahenden Reiter, der schon im nächsten Augenblick, völlig in weiß gekleidet, an ihm vorüber stürmte.

Es war der „Weiße Ritter“.

 

Vielleicht wurde unseren Vorfahren, die für überirdisches Gedankengut bekanntlich sehr empfänglich waren, durch jenen legendären Ritter, ein Gefühl von Schutz und Sicherheit übermittelt, dies vielleicht auch deshalb, weil in den Kriegswirren jener Epoche, beinahe ausnahmslos nur Ritter und ihre Burgen dieses ermöglichen konnten.

 

So war es wohl auch ein Bedürfnis seiner Zeit und deren Menschen, an genannter Stelle, eingangs erwähntes Kreuz zu errichten.

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