Wallfahrtskirche zum Hl. Antonius von Padua

Kirche
Antoniuskirche

Im Wandel der Zeit

Am heutigen Standort der St. Antonius Wallfahrtskirche - einst als "Mühlegg" bezeichnet, befand sich noch im späten Mittelalter einer der vielen "Kreith-Feuerplätze" Tirols, an denen bei Feindeinfall oder Ausbruch einer Seuche, sogenannte Signalfeuer entzündet wurden die sich in "Zick-Zack-Kurs" über das ganze Land verbreiteten. 

1676 - Der Rietzer Peter Grassmayr erbaute auf dem zuvor erwähnten "Mühlegg" eine erste kleine Kirche, welche

1678 - dem Hl. Antonius von Padua geweiht wurde.

Schon bald war dieses "Kirchl" zu klein, sodass bereits 6 Jahre später eine Erweiterung stattfand. Der erste Benefiziant, oder "Frühmesser" wie die Rietzer diesen bezeichneten war Christof Sterzinger aus Gais in Südtirol, dessen sehr vermögende Eltern 

1689 - das naheliegende Pfarrhaus errichteten.

1756 - Rietzer beschlossen die Kirche wiederum zu erweitern und beauftragten damit Baumeister Johann Michael Umhauser aus dem Unterinntal.  

1947 - Das sicherlich traurigste Ereignis in der Geschichte der Wallfahrtskirche war der Brand vom 15. August 1947, dem die Holzkonstruktionen von Turm und Dachstuhl zum Opfer fielen.


Altar und Gemälde

Hochaltar - Ist ein Geschenk von Maria Saurer aus Haiming und wurde um 1911 errichtet.

Assistenzfiguren - Hl. Scholastika und Hl. Benedikt, diese stammen beide aus dem Kloster Benediktbeuern in Bayern.

Seitenaltäre - Geweiht dem Hl. Antonius beziehungsweise dem Hl. Franz von Assisi. Diese stammen aus dem Jahre 1761 und wurden von dem Stamser Künstler Hans Reindl geschaffen.

Deckengemälde - Zeigt das "Eselswunder". Dieses stammte 1757 von dem Innsbrucker Künstler Johann Michael Strickner.


Quelle: Chronist Schnegg Karl


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